Längst hat sich das Bad weg von einem reinen Nutzraum hin zu einem Wohnbereich entwickelt. Diese Wandlung drückt sich nicht nur in gestiegenen Gestaltungsmöglichkeiten und verbessertem Design aus, sondern vor allem auch in höheren Komfortansprüchen. Dazu zählt ganz unbedingt auch die Möglichkeit, dass die Nutzung des Bades nicht beschwerlich ist, sondern  – im Gegenteil – den Bedürfnissen der Bewohner entgegenkommt, sie im besten Fall sogar unterstützt. So gestaltete Bäder sind unter den Schlagwörtern „barrierefrei“ oder „barrierearm“ bekannt geworden.

Viele denken bei diesen Begriffen an Bäder in Seniorenheimen oder Krankenhäusern. Doch diese Klischees sind längst überholt. Da auch die großen Sanitärhersteller die Zeichen der Zeit längst erkannt haben, bieten sie viele Produkte an, die Design- wie Komfortansprüchen gleichermaßen Rechnung tragen. Im Online Bad- und Sanitär-Fachhandel erhalten Sie einen guten Überblick über neue Produkte, Entwicklungen und Trends  in diesem Bereich.

Barrierearme Bäder heutzutage betonen den Komfort, den sie Menschen mit Handicap, aber auch Familien mit Kinder bieten. Dazu zählen beispielsweise ausreichend breite Türen, genügend Raum im Bad, moderne Armaturen sowie leichte Zugänge zu Badewanne oder Dusche. Moderne, breite Waschtische bieten Platz für Ablagen und sind zudem unterfahrbar. Sie sollten zudem in der für die Nutzer richtigen Höhe montiert sein. Gleiches gilt für die Toilette. Fahrbahre, kleine Rollschränke bieten Stauraum und können zudem als Sitzfläche genutzt werden. Das ist nur ein kleiner Teil der Maßnahmen, damit ein Bad modernen Ansprüchen genügt.

Eine Modernisierung oder gar der Komplettumbau eines Bades sind nicht gerade günstig. Wer sich mit solchen Gedanken trägt, der kann die Unterstützung der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) in Anspruch nehmen. Sie gewährt Darlehen bis zu 50.000 Euro pro Wohneinheit. Das Darlehen können Eigentümer oder Vermieter in Anspruch nehmen, Mieter müssen sich mit ihrem Vermieter abstimmen. Zu beachten ist dabei, dass der Antrag auf Förderung unbedingt vor Beginn der Maßnahmen oder des Immobilienkaufs gestellt werden muss.

Allerdings knüpft die KfW auch Bedingungen an ihre Förderung: Im Programm „Altersgerechtes Umbauen“ sind Förderbereiche definiert. Diese Bausteine können miteinander kombiniert werden. Die Bank macht allerdings Vorgaben hinsichtlich technischer Mindeststandards. Dazu zählen beispielsweise Mindestabstände innerhalb des Bades, der Einbau bodengleicher Duschplätze oder die maximale Einstiegshöhe bei Badewannen. Die Einhaltung der Mindeststandards muss der KfW nachgewiesen werden.